15.09.2011 13:49

Der neue Trend im Online-Handel: F-Commerce per Facebook

Immer mehr Menschen geben ihre anfängliche Abwehr gegen Facebook auf und werden selber aktiv in dem sozialen Netzwerk. Bereits heute zählt Facebook alleine in Deutschland mehr als 20 Millionen angemeldete Nutzer, die sich über das Netzwerk mit ihren Freunden, Bekannten und Verwandten verbinden, Neuigkeiten austauschen oder sich über Privates unterhalten.



Immer wenn sich im Internet auffällig viele Verbraucher auf einer einzigen Plattform tummeln, dann werden auch Marketing-Strategen, Werbefachleute und engagierte Unternehmen schnell aufmerksam. Im Falle von Facebook ist die gewerbliche Nutzung der Plattform bereits sehr weit fortgeschritten. Kaum ein bekanntes Unternehmen verzichtet noch darauf, mit einer eigenen Fanpage oder spezifischen Gruppen selber aktiv im Netzwerk vertreten zu sein. Vor allem für Online-Händler lohnt sich dieses Engagement. Schließlich gehören bei Facebook mehr als 90 Prozent der Mitglieder der konsumstarken und werblich interessanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen an.

Die unterschiedlichen Möglichkeiten des Facebook Marketing lassen sich grundsätzlich in drei Gruppen einteilen. Zum einen können Postings auf Facebook Fanpages und in Facebook Gruppen genutzt werden, um gezielt auf eigene Produkte, Angebote oder Leistungen aufmerksam zu machen. Die entsprechenden Beiträge tauchen auf den Startseiten aller Facebook Mitglieder auf, die der jeweiligen Fanpage oder der Gruppe angehören. Zweitens kann man das Werbeformat Facebook Ads nutzen, um sich und das eigene Unternehmen in ein gutes Licht zu rücken. Besonders interessant: Facebook bietet Werbetreibenden die Möglichkeit, exakte Kriterien für die anzusprechende Zielgruppe festzulegen und vermindert so Streuverluste erheblich.



Die dritte Option, um mit Facebook Geld verdienen zu können, besteht in der noch sehr neuen Verkaufsform direkt in dem sozialen Netz, die als F-Commerce bezeichnet wird. Mithilfe spezieller Applikationen haben Online-Händler die Möglichkeit, ihre Produkte unmittelbar auf ihren Facebook Seiten anzubieten und aktiv zu bewerben. Ein Klick auf eine entsprechende Produktanzeige führt den jeweiligen User dann in der Regel in den hauptsächlichen Online-Shop, in dem er dann seinen Einkauf tätigen kann. Tools, die Produkt lediglich über Facebook darstellen, den Kunden zur Abwicklung des Kaufs dann aber in den Online-Shop des Betreibers weiterleiten, sind häufig kostenlos verfügbar.

Wünscht sich der Händler eine vollständige Integration des Einkaufsvorgangs in Facebook, dann muss hierzu ein spezielles Programm entwickelt werden, was mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden ist. Ob direkter oder indirekter Verkauf von Produkten über Facebook: Der F-Commerce ist definitiv auf dem Vormarsch und wird nach Expertenansicht bereits in der näheren Zukunft einen erheblichen Anteil des allgemeinen E-Commerce ausmachen.



Das Online-Magazin INTERNETHANDEL will seine Leser fit für Facebook-Marketing und F-Commerce machen und hat sich im Rahmen einer umfangreichen Titelstory in der aktuellen Ausgabe (Nr. 95, September 2011) detailliert mit dem Thema „Geld verdienen mit Facebook“ beschäftigt. Interessierte Leser erfahren hier in leicht verständlicher Weise, wie sie als Online-Händler das soziale Netz nutzen können, um neue Käuferschichten zu erreichen, bestehende Kunden zu binden und aktive Umsätze auf Facebook zu erzielen. Die entsprechenden Anleitungen sind in verständlicher Form abgefasst und setzen eine sonderlichen Kenntnisse voraus. Online-Händler sind nach der Lektüre sofort in der Lage, ihre eigene Facebook Kampagne zu starten und das soziale Netz zu nutzen, um mehr Kunden zu erreichen, höhere Verkaufsquoten zu realisieren und so letztlich mehr Geld zu verdienen.


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